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Die Eltinger Eselsgeschichte
(Die Geschichte vom Feldschütz, und dem Eselsei - hier als PDF)
oder
Wie die Eltinger zu ihren Necknamen kamen

"Geschlupft isch's Esele ja scho ledsch Jahr" sagte Wilfried Bosch vom Bürgerverein Eltingen am ersten Geburtstag des steinernen Esels auf dem Eltinger Kirchplatz, also am 07.Mai 2011. Seit einem Jahr war das Grautier auf demKirchplatz zu Hause und fühlt sich sichtlich wohl. „Geschlupft“ Das war eine Anspielung darauf, wie die Eltinger überhaupt zu ihrem Necknamen gekommen sind. Es gibt viele Varianten dieser Geschichte. Aber sie könnte sich der mündlichen Überlieferung nach in etwa so zugetragen haben:

Eltinger Bürger entdeckten eines Tages einen mächtigen Kürbis, offenbar zufällig in einem Gebüsch von Brennesseln gewachsen. Leider hatten sie keine Ahnung, um was es sich bei diesem Ei handeln konnte. Verschmitzte Wengerter meinten, es sei ein Eselsei. Der Gemeinderat kam schließlich überein, dass das obskure „Ei“ ausgebrütet werden solle. Er beauftragte den biederen Feldschütz, dieser bedeutenden Aufgabe nachzukommen, und zwar draußen vor dem Ort am Ehrenberg.

So waltete der Feldschütz seines Amtes und saß stundelang auf dem „Ei“. Aber irgendwann konnte er einem inneren Drang nicht mehr widerstehen. Er erhob sich, um ein dringendes Bedürfnis zu befriedigen. Dabei hat sich das vermeintliche Eselsei selbstständig gemacht und ist mit Schwung ins Tal gekullert, schnurstracks in einen Haselbusch hinein. Als der Brutvater hinterher rannte, um sein Ei zu retten, war es schon zu spät. Es prallte gegen den Haselbaum und zerbrach. Davon wurde ein dort versteckter Hase so erschreckt, dass er schleunigst davonhoppelte. Der Feldschütz traute seinen Augen nicht,denn
er dachte, dass aus dem Ei nun sein Esel geschlüpft sei. Aber
da der sich auf und davon gemacht hatte, blieb ihm nur noch,
dem Esel bzw. Hasen hinterher zu rufen:
„Halt! Halt doch, ich bin’s doch, dein Vatter.“

Und so steht sein Kind heute in Lebensgröße aus Stein
gehauen auf dem Eltinger Kirchplatz, als heimliches
Wappentier Eltingens und zum Vergnügen der Einwohner.
An seinem Geburtstag (Enthüllung der Statue), der
sogenannten Eselsschlupfete, am 07. Mai 2010 wurde
er lebhaft von seinem lebendigen Bruder namens „Elbenjo“
begrüßt.
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