Veranstaltungen - Berichte
Rede des Oberbürgermeisters
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statt
statt
spontan
bei Gesprächen
und vielen anderen Mitwirkenden
Hauptversammlung 26. März 2026
im Alten Rathaus in Eltingen
Die mit ca. 50 Personen gut besuchte Versammlung diente vor
allem den Vereinsregularien, wie Berichten, Entlastungen und Neuwahlen.
Ein
zentraler Punkt war der Vortrag von OB Degode mit anschließender Diskussion.
Nach der Begrüßung durch Elisabeth Josenhans berichtete Rolf
Böhmler über eine ganze Reihe von Aktivitäten im vergangenen Jahr und gab einen
Ausblick auf die Planungen im Jahr 2026. Dazu lag ein Flyer auf – siehe Anlage. Michael Kast informierte über die Tätigkeiten der
Umweltgruppe („Schlammbrüder“) und zeigte es am Beispiel des Vogelschutzes mit
vielen eindrücklichen Bildern.
Es folgte der letzte Kassenbericht durch Ortwin Rau, der
nach 15 Jahren Kassenverantwortung und rd. 45 Jahren im Ausschuss seine
Ämter weitergibt.
Zu Wahl standen die Besetzungen von Vorstand, Kassierer,
Schriftführer, Kassenprüfer und Ausschuss. Gewählt wurden jeweils einstimmig
ohne Gegenstimmen:
Vorstand: Elisabeth Josenhans,
Rolf Böhmler, Thomas Hettler
Kassierer: Wilhelm Speidel
Schriftführer: Konnte in der Hauptversammlung noch nicht gewonnen werden. Inzwischen
wurde Monika Heer als Schriftführerin benannt.
Kassenprüfer: Ulrike Hild und
Willma Kiegler
Ausschussmitglieder:
Gabriele
Greß, Monika Heer, Klaus Hettler, Ronald Hofmann, Otto Will
Der dreiköpfige Vorstand, Kassierer und Schriftführer sind gemäß Satzung
automatisch Mitglied des Ausschusses. Er besteht somit derzeit aus neun
Personen.
OB Degode berichtete über seine bisherigen
Erfahrungen in seinem Amt in Leonberg. Besonders stellte er heraus, dass nach
vielen Ideen in der Stadt nun der Wert daraufgelegt werden soll, das zu
verplanen, was auch umgesetzt werden kann und dies konsequent anzugehen. Weiter kamen Aspekte aus Eltingen zur Sprache, wie z. B. die Gestaltung des "Gänsegartens"
Eltinger Lesebänkle
zu Ehren von Konrad Fröschle
Enthüllung am 18. Juli 2025 auf dem Kirchplatz beim Steinesel
unter zahlreicher Teilnahme der Bevölkerung
Sommerlesung
Am 13. September 2025 im Garten der Fam. Kulus in der Carl-Schmincke-Straße
Dr. Wolfgang Wulz berichtete in humorvollen Geschichten über die Necknamen der Leonberger Schnaga (Schnecken), der Eltinger Esel und anderer besonderer Namen im Kreis Böblingen.
Elke Zinßer fügte weitere schwäbische Begebenheiten hinzu über Laubbläser und andere "Aufreger".
Untermalt wurde alles durch vorzügliche jazzige Musik des Hausherrn mit Freunden (Trompete, Banjo und Tuba).
Ein gelungener Abend zum Schmunzeln und Genießen für zahlreiche Besucher.
Besichtigung der ehemaligen Mülldeponie Rübenloch
Am Freitag, den 24. April 2026, trafen sich bei idealem Wetter 35 Interessierte und ließen sich von Herrn Schweizer und Herrn Dettling vom Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen zeigen und erklären, wie weit die Arbeiten zur Herstellung der Abdichtung der ehemaligen Mülldeponie Rübenloch fortgeschritten sind.
Im unteren, flacheren Teil des Geländes konnte man bereits die abgeschlossene Neubepflanzung erkennen. Es wurden verschiedene heimische Gehölze in einem schachbrettartigen Raster gepflanzt, wobei darauf geachtet wurde, solche Pflanzen zu verwenden, die mit dem erkennbaren Klimawandel besser zurechtkommen.
Nach einem ersten interessanten Vortrag marschierte die Gruppe gemeinsam zum künftigen Hochpunkt, der mit 540 m NN ca. 15 m höher liegt als seither. Nach Abschluss der Wiederherstellungsarbeiten wird dieser Aussichtspunkt wieder öffentlich zugänglich sein und die markante Stele mit den „Gucklöchern“ wird wieder aufgestellt. Bei der Gestaltung des Aussichtspunkts und der Namensgebung kann der BV Eltingen mitwirken. Vorschläge zur Namensgebung nehmen wir gerne an.
Natürlich kümmern sich die „Schlammbrüder“ dann wie bisher um die Instandhaltung des Zugangsweges, indem Sträucher und Büsche zurückgeschnitten und evtl. Beschädigungen am Geländer wieder in Ordnung gebracht werden.
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Biotop-Rundfahrt mit dem Fahrrad
Am Pfingstmontag, den 25.Mai 2026 um 10 Uhr, haben sich beim Biotop im Tiefenbachtal bei herrlichem Frühsommerwetter eine stattliche Anzahl von Interessierten getroffen, um über die Biotope in Eltingen aus berufenem Munde informiert zu werden. Die Bewohner der Seen, auch Teichfrösche genannt, begrüßten die 30 Teilnehmer mit einem klassischen lautstarken Froschkonzert. Über die aktuelle Situation im Biotop Tiefenbach gab es von einem profunden Kenner der Natur, Michael Kast - Leiter der Umweltgruppe - viele Informationen.
Zahlreiche Amphibien haben sich mittlerweile im Tiefenbachbiotop angesiedelt: Der grüne Teichfrosch, der Seefrosch, einige Arten der Krötenfamilie. Sogar der äußerst seltene Steinkrebs wurde dort heimisch. Weitere Zusammenhänge bei den Faltern und ihren Wirtspflanzen wurden genannt. Die Trockenmauer als Rückzugsort für Blindschleiche, Eidechse und Ringelnatter ist zu nennen. Eine Insekten- Nisthilfe wird von vielen Insekten sehr gut angenommen. Die Pflege der Nisthilfen für Käfer im Boden wurde erwähnt.
Dem Gründer der Umweltgruppe, Walter Hartmann, wurde 2013 zu Ehren ein Gedenkbaum gepflanzt. Die Elsbeere hat sich hervorragend entwickelt und gibt immer wieder die Erinnerung preis auf die Gründerväter und Helfer der Schlammbrüder und damit eingebunden der Erhalt dieser Naturbiotope seit 1981. Erwähnenswert ist auch die Pflanzung eines stattlichen Mehlbeerbaumes 2025 zu Ehren von Michael Kast.
Zweite Station war das Rübenlochbiotop. Ob mit E-Unterstützung oder durch reine Muskelkraft und Handschiebehilfe, letztendlich sind alle auf der Höhenlage des Kammerforst angekommen. Zur Entstehung des Biotops konnte Klaus Hettler aus eigener Erfahrung berichten, wie der ursprüngliche Feuerlöschteich zum Biotop umgearbeitet wurde. Die Umformung der Teichufer mit entsprechenden Folien und Pflanzmatten war ein sehr umfangreiches Arbeitsfeld. 2 Seen und zahlreiche Trockenbiotope sind dort angelegt. Die Umgebung mit dem ehemaligen Auffüllberg und dem Aussichtspunkt Eltinger Blick entwickelte sich weiter zum angesehenen Biotop für Vögel, Insekten, seltene Falter und Amphibien. Eine Besonderheit konnten wir betrachten, nämlich der Ameisenlöwe hat sich dort mehrere Fallengruben gebaut. Die Funktionsweise seiner Jagd konnten wir wahrnehmen.
Die dritte Station auf Eltingens Höhenlage war dann der Hirschkäfermeiler. Inmitten der Waldfläche wurde die Nistanlage für die Hirschkäfer hergestellt. Albrecht Dengler hat hierzu einige Ausführungen beigetragen. Und tatsächlich wurde im Eltinger Wald bei den Pflegearbeiten ein lebender Hirschkäfer entdeckt.Ein weiterer Kurzaufenthalt war dann beim Jägerhäusle. Eine Zusammenfassung zur Geschichte und zum Bau wurde vorgetragen. Auch die Wasserversorgung mittels eines „hydraulischen Widders“ wurde erläutert.
Abwärts durch das idyllische Feinautal vorbei am Eltinger Tor ging es zum Biotop Unter Laiern. Über die Entstehung und über die Pflege konnten Klaus Hettler und Theo Fischereiniges beitragen.
Bei leicht erhöhten Sommertemperaturen ging es zum letzten Zielpunkt, dem Feucht- und Trockenbiotop Teichelsee. Ein schattiges Plätzchen bei der „Hütte“ spendete wieder eine angenehme Atmosphäre. So konnte bei einer gemütlichen Runde mit kühlen Getränken und köstlichen Stängele von Elisabeth Josenhans die umfangreiche, sehr interessante Fahrrad-Rundfahrt ausklingen.