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Persönlichkeiten aus Eltingen
Eltinger Ehrenbürger
Eduard Mörike (1804 - 1875)
Der Dichter war während seiner 8 Jahre andauernden Vikariatszeit - er nannte sie Vikariatsknechtschaft“ - auch Pfarramts-verweser in Eltingen. Von Juli 1831 bis Januar 1832 versah er stellvertretend den Pfarrdienst in dem 1600 Seelen Dorf. Die Gemeinde war zufrieden. Doch Mörike haderte mit seinem Brotberuf. Der Kirchenrock und seine
Atmosphäre verhängt mir manchen heitern Horizont, sowohl am poetischen als überhaupt humanen
Himmel,“ schrieb er an einen Freund. In Eltingen korrigierte er die ersten Druckbogen seines Romans
"Maler Nolten“, der dann im August 1832 veröffentlicht wurde. Hier verfasste Mörike die beiden Ge-
dichte Agnes“ und Hochzeitlied“. Nicht weit vom Dorf zwei Linden stehn“, heißts im Hochzeitlied.
So ist es heute noch. Quelle: Homepage der Stadt Leonberg - Bild: Pfarrhaus in Eltingen, wo Mörike wohnte, erbaut 1773/74
Die meisten Briefe aus Mörikes Eltinger Zeit werfen ein eher heiteres Licht auf Mörikes Alltagsleben.
Besonders humorvoll sind sei ne Schilderungen der tierischen Hausgenossen, die ihn damals umgaben.
Weiteres siehe Artikel von Susanne Schmidt in Zeitreise-BB

Der Bürgerverein veranstaltet alle 2 Jahre anlässlich der Möriketage Lesungen aus Mörikes Werken.
                                                                     Nächste Termine in 2017 werden noch bekanntgegeben.
Katharina Kepler geb. Guldenmann (1547 - 1622)
Mutter von Johannes Kepler *. Sie ist in Eltingen geboren und heiratete 1571 den Heinrich Kepler aus
Weil der Stadt. 1575 zog das Paar von Weil der Stadt nach Leonberg und erwarb dort das Bürgerrecht.
Im Jahr 1615 wurde die inzwischen verwitwete Katharina Kepler als Hexe verdächtigt und später angeklagt. Ihr Sohn Johannes war inzwischen kaiserlicher Hofmathematicus geworden und lebte in Linz. Die Beschuldigungen und die Anklage gegen die Mutter zögerten sich bis zum Jahr 1620 hinaus, als sie schließlich verhaftet wurde. Der Hexenprozess dauerte 14 Monate. So lange war Katharina Kepler inhaftiert. Mit Hilfe ihres Sohnes Johannes und dank ihrer Standhaftigkeit angesichts der angedrohten Folter wurde sie 1621 aus der Haft entlassen. Sie starb noch im selben Jahr im Alter von 75 Jahren.
Bild: Geburtshaus von Katharina Kepler, geb . Guldenmann in der Eltinger Carl-Schmincke-Straße.
*) Johannes Kepler (* 27. Dezember 1571 in Weil der Stadt; t 15. November 1630 in Regensburg)
Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe.
Christian Röckle (1883-1966)
Der aus Eltingen stammende Missionar gründete im Jahr 1929 in Leonberg eine Bausparkasse, die Creditgenossenschaft des Christlichen Notbundes zur gegenseitigen Hilfe“ (CCN). Ab 1934 führte diese den Namen Leonberger Bausparkasse“ und machte die Stadt schließlich überall in Deutschland bekannt. Im Zwiespalt zwischen Evangelisation und Unternehmertum war Christian Röckle jedoch bald nach der Gründung aus dem Vorstand ausgeschieden.
Kfz-Meister Heinrich Staudt (1887-1979)
12.11.1962
anlässlich seines 75. Geburtstags (14.11.) "in Würdigung und Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um Förderung und Wohlfahrt öffentlicher und wirtschaftlicher Belange, besonders auch im Hinblick auf seine Unternehmer-Initiative beim Ausbau bedeutender Betriebe des Kfzgewerbes im Stadtteil Eltingen"
Pfarrer Dr. phil. Friedrich Ostertag (1803-1865)
6.9.1879
anlässlich seiner Zurruhesetzung, “nachdem er in hiesiger Gemeinde 27 Jahre
als Pfarrer eine ersprießliche Tätigkeit gegenüber der Gemeinde entwickelt habe, einen Act der Dankbarkeit zu dokumentieren“
Pfarrer in Eltingen 1852-1879
Ostertag-Realschule, Ostertagstraße
Pfarrer Ludwig Sprösser (1865-1947)
31.8.1928
anlässlich seiner Zurruhesetzung, in Anbetracht seiner treuen langjährigen und uneigennützigen Dienste für die Gemeinde“
Pfarrer in Eltingen 1909-1928
Kommerzienrat August Scharrer, Cannstatt (1852-1917)
22.1.1892
aus Dankbarkeit und als Würdigung dafür, “daß Herr Scharrer während der
kurzen Zeit seiner Jagdpachtzeit sich um die Gemeinde besonders verdient gemacht habe“ (Jagdpächter seit 1.4.1890); finanzielle und materielle Unter-stützung der Gemeinde z.B. durch vorzeitige, zinslose Bezahlung der Jagdpacht, Geschenke an die Ortsarmen zu Weihnachten, Ausbau des von ihm gepachteten gemeindeeigenen Waldhauses auf eigene Kosten
(Jagdhaus/Jägerhäusle“, 2007 abgebrannt, in neuem Stil wieder aufgebaut)
Tafel am Eltinger Rathaus
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Pfarrhaus Eltingen